mit Pastorin Maisa Gomes de Oliveira Dozentin am Theologischen Seminar der methodistischen Kirche in Cambine, Mosambik
Mittwoch, 27. Oktober, 20:00 Uhr Heilbronn-Frankenbach, Burgundenstr. 62
Geh aus deinem Vaterland in ein Land, das ich dir zeigen will (Gen. 12)
Seit 2008 lehrt Pastorin Maisa Gomes de Oliveira aus Brasilien Kirchengeschichte, Christliche Erziehung und Exegese des Neuen Testaments. Die Theologin ist bereits die zweite aus Brasilien nach Mosambik entsandte und durch die EmK in Deutschland finanzierte Missionarin.
Maisa Gomes ist 45 Jahre alt und stammt aus einer methodistischen Familie in Minas Gerais im Herzen Brasiliens. Sie hat nach ihrem Studium an der Theologischen Fakultät in Rudge Ramos und ihrer Ordination auch schon in Brasilien als Missionarin gearbeitet. Von ihrer Jährlichen Konferenz wurde sie nach Rondonia entsandt zum Aufbau neuer Gemeinden im Amazonasgebiet Brasiliens. Die interessanteste Aufgabe war für sie in diesen Jahren die Mitarbeit am sogenannten Hospitalschiff, einer Initiative der brasilianischen Kirche, mit einem Schiff die völlig unterversorgte Bevölkerung an den Ufern des Amazonas und seiner Nebenflüsse zu begleiten. Gesundheits- und evangelistische Arbeit gehen dabei Hand in Hand. Maisa Gomes war als Pastorin in Manaus für diese Arbeit mitverantwortlich. Auf dem Weg nach Mosambik hatte sie zunächst eine intensive Vorbereitungszeit an der Theologischen Fakultät in Rudge Ramos . Maisa Gomes sagt: "Ich kann mich nicht mit Abraham vergleichen, aber es kommt mir vor, als hörte ich eine Stimme: 'Geh aus deinem Land'. Und ich bin sicher, Gott wird mir den Weg öffnen. Ich sehe mich ein wenig", so Maisa Gomes, "in der Spur der ersten Missionare aus Amerika, die nach Brasilien kamen. Was wäre geschehen, wenn sie nicht den Ruf Gottes gehört hätten? So denke ich, dass wir Brasilianer und Brasilianerinnen herausgefordert sind, selbst in anderen Ländern unseren Beitrag zur Mission zu leisten."
Ich selbst habe Maisa Gomes im letzten Jahr während unseres Aufenthalts in der Missionsstation Cambine in Mosambik kennengelernt und freue mich sehr, dass sie uns bei unserem Missionsabend von ihrer Arbeit erzählen wird. Sie wird sich einige Wochen in Deutschland aufhalten und unter anderem auch an der diesjährigen Missionsfreizeit der EmK Weltmission teilnehmen. Zu meiner großen Freude hat sich Ulrike Salzgeber, die Sie beim Missionsabend 2002 erlebt haben, als sie uns sehr lebendig und interessant an ihrer Arbeit mit Kindern in der Nordostregion der Methodistenkirche in Brasilien teilnehmen ließ, bereiterklärt, Maisa Gomes für uns zu übersetzen.
mg
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